Bei uns wird es niemals langweilig

 

Unsere vorletzte Woche vor Ostern startete auf dem Osram Spielplatz mal wieder mit einem Palaver, in dem wir die vorangegangene Woche bewerteten und uns ganze drei von vier Schnecken ins Glas füllen konnten; ein ganz gutes Ergebnis. Außerdem haben wir uns überlegt, was wir in den Osterferien so alles anstellen können und Bigna hat uns erzählt, was diese Woche noch zu auf uns zukommen wird. Auf den Freitag sind wir schon ganz schön gespannt, doch dazu später mehr.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man am Nachmittag Stöckelschuhe durchs Schulhaus tippeln hört und Jungs mit langen schwarzen Perücken einem begegnen dann kann das nur eines bedeuten: der Filmdreh ist noch im vollen Gange. Man darf also weiter gespannt sein…. um die Spannung zu erhöhen, haben wir in dieser Woche auf Fotos verzichtet 😉

HIER BLEIBT ES LEER     –     GEHEIME DREHARBEITEN

 

Dienstags feierten wir unser Geburtstagskind Johannes – Herzlichen Glückwunsch!!!

 

 

 

Auch das Ökokids-Projekt mit dem Thema Müll ging in die nächste Runde. Die Mülltagebücher der Kinder wurden ausgewertet und die ersten kreativen Seiten für unser Buch zum Thema entstanden auch schon. Vorbereitend für den Besuch im verpackungsfreien Supermarkt „Ohne“ bereiteten wir gemeinsam mit Bigna ein Interview vor, welches wir dann anschließen auch in unserem Buch veröffentlichen wollen.


 

 

 

 

 

 

Die Garten AG war super fleißig wenn es darum ging, sich über Pflanzen zu informieren, die wir gerne anbauen wollen und die Zeit für die Vorkultur nicht zu verpassen.

Einiges Saatgut hatten wir noch aus dem Vorjahr, doch haben wir viiiiel mehr Wünsche für diese Saison. Und so kam uns die Einladung ins ÖBZ zum Netzwerktreffen der Urbanen Gärtner in München sehr gelegen. Zum Einen konnten wir dort unser Gartenspiel vorstellen, zum Anderen hatten wir die Möglichkeit unser eigenes Saatgut gegen anderes einzutauschen. Wir erstellten Listen was wir brauchen und was wir dafür anbieten können, bastelten Samentütchen und studierten unsere Spielvorstellung ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier entstand schonmal ein kleines Guerilla-Beet 😉

 

Dann endlich war es so weit: vom Ostbahnhof aus ging es mit der S-Bahn nach Engelschalking und nach einem schier endlos anmutenden Dauermarsch endlich zum ÖBZ. Die Gärtner dort waren ganz begeistert von unserem Spiel und unserem Enthusiasmus, so dass wir nicht nur die Sämereien für unsere Wunschpflanzen, sondern auch für andere bekamen an die wir vorher gar nicht gedacht hatten. Müde, erschöpft und trotzdem glücklich kamen wir am Abend am Kolumbusplatz an und fielen nur noch in die Arme unserer dort wartenden Eltern.


 

 

 

 

 

 

Die Kinder, die am Freitag nicht mit Silke zum ÖBZ gegangen sind, hatten die Möglichkeit mit Moni und Bigna einen verpackungsfreien Supermarkt zu besuchen. Nach einer kleinen Ubahnfahrt und einem Spaziergang durch die Maxvorstadt kamen wir gespannt an dem einladenden Lädchen an. Neugierig schauten sich die Kinder um und staunten, wie Müsli, Zahnpasta und Deo ohne feste Verpackung verstaut waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vordenkend hatte jedes Kind eine Tupperdose mitgebracht, um sich etwas für die anschließende Brotzeit mitzunehmen.

Doch wie läuft das jetzt genau ab?

Zum Glück waren die Mitarbeiterinnen so freundlich, und haben uns alles erklärt. Erst den Behälter wiegen und dann die Lebensmittel einfüllen, aber bitte nicht vermischen!

Also wurden die Köstlichkeiten abgewogen, unsere Interviewfragebogen abgegeben und mit unserem leckeren Proviant aus Nüssen, Aufstrich und Cornflakes zurück zur Schule gereist. Dieser zogen die Kinder nämlich der Wiese vor den Pinakotheken vor. Mit Eindrücken und Marmeladenbroten gefüllt, ging es zufrieden ins Wochenende.

 

 

Und schon ist sie wieder da, die närrische Zeit…

Der Februar begann allerdings zunächst mal mit zwei Abschieden:

für Annette hatten wir gemeinsam mit Bigna ein tolles kleines Theaterstück eingeübt, das wir im Rahmen der Abschiedsfeier zum Besten gaben. Dort ging es um einen kleinen Maulwurf, der Abschied nehmen musste von seiner Weide und nach einer Zeit schließlich tolle liebe Freunde fand. Unsere Kinder wurden dabei gegen lebende Tiere ausgetauscht, wie man auf den folgenden Bildern unschwer erkennen kann:

  Der Maulwurf                         Der Hofhund

      Der Hase

     Das Eichhörnchen

     Der Igel                                               

 

 

 

 

 

 Die Hofkatze beim Verzieren des Abschiedskuchens

Schon einen Tag zuvor, wurde ein Kuchen im Dutch-Oven über dem Feuer gebacken und Annette nach der gelungenen Theateraufführung überreicht. Auch sie hatte reichlich Apfelkuchen für uns dabei, den wir uns dann noch schmecken ließen und die Feier langsam ausklingen ließen.

                                                                                        

 

 

 

Schon zwei Tage später mussten wir Abschied von Maria nehmen, die uns vier Wochen lang begleitet und mit uns gelernt, gespielt und gelacht hat. Dazu haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht: wir schenkten ihr einen Blumentopf, den wir mit unseren Namen versehen hatten. Dort hinein füllten wir Erde und Ringelblumensamen, wie bei unseren Geburtstagsfeiern auch. Das i-Tüpfelchen bildete der tolle Blumenstecker, für den wir Marias Kopf auf ein Bayern-München-Trikot klebten.

  

Durch das letzte Theaterstück inspiriert, gaben wir auch noch eine kleine Spontanaufführung in unseren Faschingskostümen.

Die Faschingsferien rückten immer näher und unser Holz wurde immer knapper… schnell konnten wir mit einer großen Holzlieferung und vielen fleißigen Kinderhänden, die das Holz in den Keller zur Lagerung transportierten, Abhilfe schaffen.

 So gründlich vorbereitet konnte es nun in die Ferienzeit gehen. Gemeinsam mit den Kindern aus dem Haidhausener Hort feierten wir den Rosenmontag zuerst im Tipi, dann im AKKU

 

Dienstags waren wir – wegen der Sturmmeldung – im Olympia-Eislaufcenter und hatten einen riesigen Spaß

Am Mittwoch ging es dann auf den Hermannsdorfer Bauernhof, zu dem wir es an diesem Tag trotz etlicher Schwierigkeiten mit den öffentlichen Fortbewegungsmitteln relativ pünktlich geschafft haben. Dort gab es ein Wiedersehen mit Annette, die uns den Hof und die Tiere zeigte; dabei erklärte sie uns, wie die Tiere auf einem Biobauernhof gehalten und geschlachtet werden.

Donnerstags waren unsere beiden Praktikantinnen Cathi und Charlotte bei uns und haben mit uns superschöne Origami-Figuren gebastelt zum Thema Star Wars und Frühling. Das war gar nicht so einfach, hat aber jede Menge Spaß gemacht.

 Am Freitag haben wir das herrliche Wetter dann noch genutzt um zu erkunden, was um diese Zeit schon an der Isar wächst.

Das waren mal wieder tolle Ferien und so konnten wir den Montag drauf ganz frisch und gut gelaunt wieder in die Schulzeit starten 🙂

 

 

 

 

 

Es wird wieder mörderisch spannend…

Voller Elan ging es in dieser Woche in den Endspurt bis zu den Weihnachtsferien. Wir haben uns jede Menge vorgenommen: dass die Fortsetzung unseres großen Leinwanderfolgs „Tathort – Hort ist Mord“ gedreht werden soll, war schon seit längerem beschlossene Sache; nun ging es an die Planung. Mit Feuereifer brachten wir unsere Ideen zum Ausdruck, die unsere Sekretärin Moni dann aufs Papier brachte um uns anschließend gleich an die Arbeiten zum Drehbuch zu machen. Die Orte waren dabei völlig nebensächlich: ob auf dem Osram-Spielplatz, am Kletterbaum oder am Aubach – überall gaben wir unser bestes.

Zwischendurch nutzen wir die Zeit um jeden Laubhaufen unsicher zu machen, der sich uns gerade in den Weg stellte – oder uns einfach ohne Vorwarnung von der Seite ansprang…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwochs kamen unsere Muckis mal wieder bei der Gartenarbeit zum Einsatz: wir haben unsere Beete aufgeräumt und neue Sträucher in die Kübel am Hans-Miehlich-Platz gepflanzt. Dort kommt nun auch unsere selbst gebastelte Deko voll zum Einsatz.

 

  

 

 

 

Währenddessen waren die Kinder der Musik-AG in den Isarauen unterwegs um geeignetes Holz für den Instrumentenbau zu finden, das sie anschließend mit Schnitzmessern in die gewünschte Form brachten.

 

 

Freitags hatten wir wieder richtig viel Zeit und verbrachten diese bei frühlingshaften Temperaturen am Aubach. Nie werden wir müde, die selbst gebaute Brücke über den Bach immer wieder zu verbessern und zu erweitern. Auch unser Gartenspiel nimmt nun immer mehr Formen an. So ist neben einem Gemüse-Memory und ganz schön komplizierten Quizfragen nun auch das Pflanzen-Samen-Domino schon einsatzbereit.

 

Ein Sommerwaldtraum…

 

Yeah, endlich Sommerferien! An sich schon eine tolle Sache. Noch toller allerdings, wenn man Naturindianer ist und bei dem herrlichen Wetter die Zeit von früh bis spät draußen genießen darf. Natürlich waren auch die Haidhausener Hortkinder wieder mit dabei und so hatten wir jede Menge Spaß zusammen.

In der ersten Ferienwoche starteten wir mit einem Waldprojekt. Dabei überlegten wir uns passende Waldsymbole zu unseren Namen, untersuchten den Waldboden ausführlich mit anschließendem Bodenbild und bastelten ein Naturmemory

 

Wenn man ganz genau hinschaut, sind jede Menge Tierspuren auf dem Waldboden zu finden. Diese haben wir mit einem Gipsabdruck sichergestellt. Spuren müssen aber nicht nur Fußabdrücke der Tiere sein… überrascht hat uns eine riesige Federansammlung, die wohl von einem gerissenen Schwan stammte.

Der Ausflug zum Märchenwald war einer der Höhepunkte der Woche. Fast wären die Jungs in einer Endlosschleife Achterbahn hängen geblieben. Zum Glück konnten wir sie aber auch noch zum Rutschen, Klettern und Autorennen überreden.

 

Der letzte Tag vor unserer dreiwöchigen Pause ging mit einer Bombenstimmung einher: Moritz‘ Papa, Herr Weber, erklärte uns wie es zu einer Explosion kommen kann und was dabei genau passiert. Wir haben alles wohlbehalten überlebt und freuten uns danach auf ein dickes Abschlusseis.

 

Apropos Essen: natürlich haben wir auch dieses Mal wieder selber gekocht. Wir scheuten weder brütende Hitze noch dreiste Wespen, als wir tapfer unser Essen über dem Feuer zubereiteten. Egal ob Nudeln mit Käsesauce, Würstl mit Gurkensalat oder Spieße mit Dips… ein Promikoch hätte es kaum besser machen können.

 

 

Nach drei Wochen Erholung mit unseren Familien haben wir uns sehr gefreut, uns wieder alle wiederzusehen. Das Thema für die kommenden beiden Wochen hatten wir uns schon zuvor überlegt: Ronja Räubertochter – das abenteuerlustige Mädchen aus dem Kinderbuch von Astrid Lindgren, das in einer schlimmen Gewitternacht zur Welt gekommen ist während ein Blitz die Burg ihres Vaters in zwei Hälften geteilt hat.

Dazu mussten zuerst mal Räuberkleider her. Mit Nadel und Faden ausgerüstet machten wir uns über die Stoffreste her und kreierten eine ganze Räuberkollektion. Zur Stärkung gab es Pfannenkuchen mit Zucker – in manchen Fällen auch Zucker mit Pfannenkuchen.

 

Die erste Begegnung zwischen Ronja und Birk findet auf den beiden Burghälften statt, zwischen denen ein tiefer Abgrund liegt – Höllenschlund genannt. Dort beginnen die beiden Kinder, sich gegenseitig ihren Mut zu beweisen indem sie den Höllenschlund abwechselnd überspringen. Birk rutscht letztendlich ab und Ronja rettet ihm das Leben. Um diese Szene ein wenig selbst erleben zu können, suchten wir uns eine Sandfläche, auf der wir das Überspringen des tiefen Grabens nacherleben konnten.

 

Die Tiere des „Mattiswaldes“ lernten wir im Wildpark in Poing kennen: dort haben wir – ausgestattet mit hauseigenen Futterpaketen – die Rehe und Ziegen gefüttert. Außerdem gab es noch eine Menge anderer Tiere zu entdecken. Von dem Versuch, auch den Wölfen etwas Gutes zu tun, nahmen wir nach einem kurzen Blick in deren Mäuler ganz schnell Abstand.


 

 


 

  Ein großes Higlight war auch die Wildvogelshow!

 

Wer so ein richtiger Räuber sein will, muss sich natürlich auch ziemlich sicher im Wald zurecht finden. Das mussten auch Ronja und Birk, als sie sich zum ersten Mal im Wald trafen und sich im plötzlich aufkommenden Nebel zurecht finden mussten. Darum lernten wir, wie man anhand der Sonne und der Wetterseiten, die an Bäumen zu erkennen sind, zunächst einmal die Himmelsrichtungen ausmacht und sich anhand von besonderen Merkmalen des Waldes einen Weg finden kann. Ein bisschen so wie bei Hänsel und Gretel, nur ohne Kieselsteine oder Brotkrumen.

 

Am Abend werden in der Räuberburg jede Menge Räuberlieder angestimmt um die täglichen Beutezüge kräftig zu feiern und um sich die Zeit zu vertreiben. So auch in unserem Räubertipi während wir unsere Waffen für den nächsten Angriff schnitzten.

 

 

 

 

 

 

Als das Tagesheim bei uns zu Besuch war, lernten auch sie unsere Räubermusik kennen und wir tanzten sogar mit ihnen darauf. Das hat jede Menge Spaß gemacht. Die Kartoffeln mit selbst gemachtem Ketchup waren danach genau die richtige Stärkung.

In der letzten Woche wurde es ein klein bisschen traurig. Dem Buch zufolge hatte Ronja einen riesigen Streit mit ihrem Vater, weil dieser ihren Freund Birk gefangen genommen hatte. Darum zog sie aus um mit Birk in einer alten Bärenhöhle zu leben. Während im Tipi unser Essen heimlich zubereitet wurde, zogen wir also los auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Es dauerte einen ganzen Vormittag, bis wir von Kälte und Hunger getrieben, wieder in den Armen unserer „Mutter“ Lovis lagen und ihre leckeren Pizzataschen verschlangen.

Als Ronja mit Birk noch einmal los zog um in der Bärenhöhle zu leben, stießen sie auf ein Wildpferd, das sein Junges an einen Bären verloren hatte und selber schwer verwundet war. Sie verarzteten es mit Weißmoos. Das war ein Anlass für unsere kleinen Räuber, heilsame Medizin aus den Schätzen der Natur herzustellen.

 

Diese konnten sie auch gut gebrauchen, als am nächsten Tag der Kampf der Häuptlinge anstand, die mit Stöcken nach zuvor ausgemachten Regeln, um die Führung beider Räubertruppen kämpften.

Wer so viel erlebt und kämpft, braucht auch eine ordentliche Stärkung. Nicht umsonst haben wir in unserem Räubergarten Kürbisse, Tomaten, Kartoffeln, Möhren, Kräuter und vieles mehr angebaut. Der Zeitpunkt der Ernte war gekommen um alle Räuber ordentlich versorgen zu können.

Außerdem mussten wir uns auf den nächsten Tag vorbereiten, denn da kamen auch noch die Landsknechte ins Spiel. Landsknechte beschützen die Passagiere des Waldes vor Räubern wie uns und sind somit nicht gerade unsere Freunde. Mit erhobenen Holzwaffen, Räubergeheul und Siegesmut überfielen wir sie, brachten sie zur Strecke und erbeuteten letztendlich sogar ihre gut versteckten Erdnuss- Schätze.

 

Alles in allem kann man sagen, dass der Räubersommer ein aufregender und abwechslungsreicher war. Den letzten Tag nutzten wir dazu, wieder in der Realität anzukommen und uns mit neuer Kraft auf das neue Schuljahr zu freuen.

 

 

Es gibt viel zu tun – packen wir es an!

In dieser Woche haben wir ganz schön viel geschafft und hatten natürlich jede Menge Spaß dabei!

Unser Beet am Rosengarten wurde weiter voran gebracht, denn bis es endlich einsatzbereit ist, gibt es noch einiges an Muskelarbeit zu tun. Den Graben, den wir rundherum ziehen, dient uns zugleich als frische Erde; denn diese liegt erst etwas tiefer.

Auch die anderen AGs brachten wir auf Hochtouren voran. So entstanden Danke- und Einladungskarten für unsere Kooperationspartner…

… ebenso wie kleine Glücksbringer aus Salzteig

Auch die Jungs von der Abschlusszeitung überlegten bis die Köpfe rauchten und schrieben sich (fast) die Finger wund.

Die Pflanzgefäße am Hans-Miehlich-Platz sollen bald in neuem Glanz erstrahlen. Auch hier sorgt eine eigene AG dafür, dass dies nach und nach geschieht. Der Bau eines Vogelhäuschens erfordert dabei Geschick und Konzentration.

Endlich war der Sommer da… doch die große Hitze ließ uns auch zahlreiche Kannen für unsere Beete schleppen.

Vor einiger Zeit bekamen wir einen Solarbackofen. Ein positiver Aspekt der großen Hitze war, dass wir ihn endlich mal so richtig ausprobieren konnten.

Nun sind es nur noch zwei Wochen bis zu den lang ersehnten Sommerferien. Aus diesem Anlass waren wir freitags noch beim Bowlen. Unser Jüngster räumte dabei nicht nur punktmäßig so richtig ab. Wir hatten riesigen Spaß und stärkten uns hinterher mit leckeren Pommes.

Ferienzeit ist die schönste Zeit :)

 

 

Unsere Pfingstferien standen in diesem Jahr ganz im Zeichen des „Upcyclings“ Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt: die Kinder im Haidhausener Hort, bei denen wir in der ersten Ferienwoche zu Besuch waren, hatten zuvor schon fleißig gesammelt: alte Flaschen, Konservendosen, Fahrradschläuche, Papprollen und -verpackungen und einiges mehr, aus dem sich mit ein bisschen Geduld noch so manch Schönes machen lassen kann.

Das Regenwetter am ersten Tag nutzten wir darum gleich mal dazu, im Tipi wunderschöne Stiftehalter und ähnliches aus alten Konservendosen, Wolle und Krepppapier herzustellen, die wir später bei einem Basar verkaufen wollen.

Außerdem entstanden auch ganz kunstvolle Pappbriefkästen mit eingebauter Küchenrollenkamera sowie eine solarbetriebene Waschmittelverpackungsfotoausrüstung.

Mit Madlen spielten wir ein super Kooperationsspiel, bei dem wir einen großen Stift, an dem mehrere Schnüre befestigt waren, gemeinsam durch ein Labyrinth bewegen mussten. Dabei konnten wir unseren Teamgeist unter Beweis stellen.

 

 

Aus Ästen und altem Netzstoff bauten wir unsere eigenen kleinen Kescher, die wir leider nicht an der Isar – die sich dank des Regens fast schon zu einem reißenden Strom entwickelt hatte – sondern dafür an unserem selbst angelegten Miniaturfluss auf dem Spielplatz ausprobieren konnten. Ins Netz gingen dort schließlich 50 Cent – so mussten sich die Goldwäscher von damals wohl gefühlt haben…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für das leibliche Wohl sorgten wir auch dieses Mal wieder selbst indem wir leckere Spieße, Kartoffeln und tierfreie Würste über dem Feuer brutzelten. Dieses unvergleichliche Aroma gibt es fast nur in den Ferien – das Erlebnis, den Abwasch selber zu erledigen, allerdings auch.

 

 

Donnerstags ging es auf große Reise zur Regenwaldausstellung in Rosenheim. Gut ausgerüstet mit Reiseproviant und guter Laune, tobten wir uns zunächst bei strahlendem Sonnenschein auf dem Regenwaldspielplatz aus. Danach begann unsere Führung: nachdem wir dort die Größe der Regenwaldbäume bestaunen durften, wurde uns auf weichem Boden im nachgestellten Regenwaldklima ganz schön heiß. Dass Ameisen sehr fleißige und starke Tiere sind, wussten wir vorher schon. Doch die tropischen Ameisen sind noch viel größer und die meisten von ihnen leben in den hohen Baumkronen. Während der Führung wurde uns zunehmend klar, wie wichtig es ist den Regenwald zu erhalten – dazu können auch wir selbst so einiges beitragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die restlichen drei Ferientage verbrachten wir alle zusammen bei den Kindergartenkindern in Vaterstetten. Alleine die Fahrten dorthin waren schon ein Erlebnis für sich. Zudem freuten wir uns alle über die Sonnentage. Es war richtig heiß und wir konnten ausgelassen in den kleinen Matschpfützen spielen. Die Tage begannen dort mit einer ausgiebigen Begrüßungs- und Besprechungsrunde, in der wir den weiteren Tagesablauf genauer planten. Unsere Erlebnisse dort waren sehr vielfältig. So bastelten wir Schmuck und Schlüsselanhänger aus alten Fahrradschläuchen, rockten zu Gitarrenklängen, bastelten Klopapierrollenmäuse, kühlten uns bei Spielen am Wasser ab und kreierten die ausgefallensten Modelle aus Salzteig, den wir in der Sonne trocknen ließen und am nächsten Tag bemalten. Da gab es Smileys, Erdbeeren, Schneemänner und vieles mehr. Auch die Kindergartenkinder hatten mit uns gemeinsam große Freude am Kneten und Gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gelände in Vaterstetten bot uns ausreichend Platz, denn dort gab es noch den riesen Dschungel wo wir auf Safari gingen. Mann, gab es da viel zu entdecken. Über verschiedene Heilpflanzen, Giftpflanzen, Kriechtiere bis hin zu vielen kleinen Insekten. Selbst die Erzieher kannten nicht alle Käfer, aber dank Becherlupen und Bestimmungsbüchern lernten alle etwas dazu.

Auch total spannend waren die Hühner. Denn die Kindergartenkinder haben einen Hühnerstall mit Freigehege gebaut. Wir durften sogar rein und die Hühner streicheln. Und kaum waren wir Hortkinder anwesend, da legten die Hühner ihre ersten zwei Eier.

Zum Essen waren wir im hauseigenen Restaurant des Kindergartens, im „Chez Louis“ eingeladen. Als kleines Dankeschön revanchierten wir uns mit selbst gemachtem Obst-Schoko-Quark, Erdbeer-Joghurt-Eis und Obstspießen. Mhhhm war das lecker.

 

 

Die alten Rittersleut’…

… hatten schon ein ganz schön aufregendes Leben. Darum beschäftigten wir uns mit ihnen im Rahmen unseres Wochenthemas. In kleinen Gruppen recherchierten wir, wie ihre Burgen innen und außen aufgebaut waren, welche Waffen sie nutzten, wie man eigentlich Ritter wurde und welche Ausrüstung dann nötig war, kam es doch auch öfter mal zu Kampf.

 

Nach zwei Wochen waren unsere Ergebnisse dann bereit für die Präsentation. Wir staunten nicht schlecht, was die anderen Kinder alles über die Ritter heraus gefunden hatten und die Plakate, die dabei entstanden sind, waren so interessant und liebevoll gestaltet . Es gab sogar einen Nachbau einer Burg, bei der – in mühevoller Kleinarbeit gestaltet – natürlich auch die Zugbrücke nicht fehlen durfte.

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendurch war natürlich auch unsere Gartenfee Annette wieder da, mit der wir die ersten Radieschen ernten konnten, außerdem Kartoffeln gesetzt, Ringelblumen gesät (die Samen sehen wirklich lustig aus) und unsere vorgezogenen Tomatenpflanzen ins Freiluftbeet umgebettet haben. Begeistert halfen wir alle mit.

 

 

 

Für den Kartoffelanbau mussten wir natürlich die Erde aus dem Vorjahr zuerst entfernen und sie gegen frische Erde austauschen. So freuen wir uns schon jetzt auf eine baldige reiche Ernte!

 

Ein ganz großes Thema für uns war es auch, die Wasserqualität an Isar und Aubach zu bestimmen. Dazu machten wir uns, mit Kescher, Gefäßen, Becherlupen und Bestimmungskarten ausgerüstet, auf den Weg in die Isarauen um dort Kleinstlebewesen im Wasser zu finden, die uns etwas über die Qualität des Wassers verraten können. Unsere Suche war schon nach kurzer Zeit von Erfolg gekrönt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Um am Preisausschreiben „Kita forscht“ teilzunehmen, drehten wir darüber sogar einen Film! Dazu besuchten uns an einem Tag zwei professionell mit Kamera und riesigem Mikro ausgestattete Mädels, die uns bei unseren Wasserforschungen begleiteten und filmten. Schon lange zuvor begannen wir mit den Vorbereitungen, um mit unseren eigenen Erklärungen den Film auszugestalten.

 

 

Ob wir mit unserem Projekt einen Preis gewinnen, werdet ihr wohl bald an dieser Stelle erfahren!

Römer ohne Ende…

Auch in dieser Woche ließen uns die Römer einfach nicht mehr los. So hatten wir uns vorgenommen, die Spiele weiter zu erforschen und nach zu spielen.

Doch zunächst standen erst mal drei Geburtstage an, die wir an einem herrlich sonnigen Tag im Park feiern konnten. Die Befürchtung während der Feier ins Zuckerkoma zu fallen, bewahrheitete sich glücklicherweise nicht. Wir hatten einen wunderschönen Tag.

 

Mittwochs war dann wie jede Woche wieder Gartenprojekt-Tag mit Annette angesagt. Unser in den Ferien errichtetes Steinbeet bekam endlich eine Aufgabe, nämlich vorerst Erdbeeren und Kohlrabi zu beherbergen, die wir dort gemeinsam anpflanzten.

 

 

 

 

 

 

 

Um uns ausgiebig mit den Spielen der Kinder im alten Rom zu beschäftigen, brachen wir am Donnerstag zur Isar auf. Am Isarufer angekommen, bot sich uns ein nicht ganz alltägliches Bild. Eine riesige Spirale aus Steinen erwartete und, die wohl ein paar Tage zuvor dort gelegt wurde. Beim Betrachten wurden wir immer ruhiger und gingen – jeder für sich alleine – den Weg entlang bis ins Innere der Spirale. Später beschrifteten wir noch Steine mit Wörtern, die wir in unserem Leben ganz wichtig finden und legten diese zu den Steinen in der Spirale.

Freitags lernten wir dann noch etwas über die Sprache, Zahlen und Götter der alten Römer. Daraus erstellten wir ein gemeinsames Memory.

 

 

 

 

 

 

Von Bauwerken, Rückschlägen und einer Verabschiedung

In dieser Woche haben wir uns ausgiebig mit unserem Thema „Architektur“ beschäftigt.

Am ersten Tag lernten wir verschiedene Bauwerke kennen und konnten uns anschließend, mittels Erbsen und Zahnstochern, selber als Miniatur-Architekten betätigen. Dabei sind wirklich interessante Bauwerke heraus gekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 Hier z.B. der Eiffelturm 🙂

 

Dienstags ging es dann erst an die Wohnungsplanung. Nachdem wir uns – mit Zollstöcken bewaffnet – eine Vorstellung über die Größe eines Quadratmeters gemacht hatten, zeichneten wir unsere Traumwohnung am Boden auf, legten sie mit Stöcken und stellten sie einander vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit Maßstäbe für die Kinder sichtbar gemacht werden, durften die Kinder ihre Wohnung auf ein DIN-A 4 Blatt übertragen und mit Möbeln ausstatten.

 

 

Am Mittwoch war unser Entsetzen groß: unser in mühevoller Kleinarbeit kreiertes Insektenhotel – zum Glück noch immer unbewohnt – war das Opfer sinnloser Gewalt geworden. Also blieb uns nichts anderes übrig, als die schlimmsten Schäden zu beheben und darauf zu hoffen, es nicht mit einem Wiederholungstäter zu tun zu haben…

 

Tags drauf beschäftigten wir uns dann wieder mit unserem Wochenthema und sprachen dieses Mal vor allem über die genaue Planung eines Hauses. Hier, muss da an vieles gedacht werden… Von Handwerkern, bis zu Förderanträgen für die Dämmung… auf diesem Wege, wurden die einzelnen Gewerke sichtbar gemacht.

 

Der Freitag war der bewegenste Tag der Woche. Wir mussten uns – vorläufig – von Veronika verabschieden, die nun in ihre Babypause geht.

Damit sie alles, was sie mit ihrem Nachwuschs erlebt und an Erfahrungen sammelt für die Zukunft dokumentieren kann, haben wir ihr dazu ein selbst gestaltetes Buch geschenkt.

Außerdem bekam sie von jedem Kind und auch von den Erwachsenen, eine bunte, mit guten Wünschen verbundene Holzperle; diese wurden dann zu einem Armband gereiht.

Auch für uns hatte Veronika etwas mitgebracht, nämlich einen super leckeren und schokoladigen Schokokuchen, den wir dann noch gemeinsam verspeisten.