Zusammenhalt im Stamm

Diese Wochen haben wir uns als Hortgruppe darüber Gedanken gemacht, für welche Werte wir stehen, wie wir miteinander umgehen wollen und wie wichtig Teamwork eigentlich ist.

Gleich zu Beginn der Woche haben wir gelernt wie man ganz ohne Streit und Verletzungen die Kräfte messen kann. Dazu gehört ein Kind herauszufordern und nach der Einverständnis für einen Kampf zu fragen. Damit sich niemand verletzt, wird mit Schwimmnudeln gekämpft und nicht in die Region des Kopfes und des Schritts geschlagen. Sobald sich beide „Kämpfer/innen“ verbeugt haben, wird genau 30 Sekunden gekämpft.

Am nächsten Tag haben wir uns in Gruppen zusammengefunden und uns gemeinsam 4 Stationen bewältigt, die ohne Zusammenarbeit unmöglich zu meistern waren:

Schrumpfender Teich: Die Gruppe steht auf einer Plane und muss diese so oft falten wie möglich ohne sie zu verlassen.

 

 

 

 

 

 

Bombe balancieren: Eine gefährliche Bombe kann nur mit Hilfe zweier Seile transportiert werden. Natürlich darf sie nicht runter fallen.

 

 

 

 

 

 

Raupenlauf: Mit einer Hand am Bein des Vorderkindes muss eine gewisse Strecke bewältigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Ab durch den Ring: Die Kinder stehen in einer Reihe und halten sich an den Händen. Nun müssen sie den Hula Hoop Reifen von einer Seite zur anderen bringen ohne sich loszulassen. (leider kein Bild vorhanden)

 

Und zu guter Letzt haben wir uns an einem Nachmittag wieder in unseren Gruppen zusammengesetzt und erarbeitet wie wir mit Beleidigungen und Handgreiflichkeiten umgehen möchten. Dafür haben wir uns „beliebte“ Schimpfworte genauer angesehen und deren Bedeutung besprochen. Außerdem haben die Erwachsenen eine Streitsituation vorgespielt, wie sie auch im Hort vorkommt. Diese wurde reflektiert und daraus Regeln für unseren Alltag erarbeitet (Ergebnisse der Kinder):

  1. Regel: Wir beleidigen uns nicht.
  2. Regel: Wir lösen Konflikte gewaltfrei.
  3. Regel: Wir achten aufeinander und verschwenden nicht die Zeit der anderen.
  4. Regel: Wir mischen uns nicht beleidigend in den Streit anderer ein.

Konsequenz, falls die Regeln nicht eingehalten werden: Man erweist dem Kind, das man beleidigt hat, einen guten Dienst.

Und trotzdem blieb noch einige Zeit für einige entspannte Momente in den Isarauen. Hier ein paar Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

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