Ein Bett im Laubhaufen

Eben hat die Schule wieder angefangen, schwups – schon sind Ferien. Eine spannende Woche bei den Haidhausner naturindianern steht bevor, mit vielen Experimenten und Zeit für Kreativität und Toberei.


 

 

 

 

 

 

 

 

Wir beschäftigen uns nämlich mit den vier Elementen: Feuer, Wasser, Luft und Erde.Auch das Wetter ist auf unserer Seite und der Himmel schickt uns wärmende Strahlen.

Am Montag beginnt der Tag mit dem wärmsten der Elemente, dem Feuer. Erzählungen und einleitende Spiele wecken das Interesse der Kinder.In der Umgebung werden große Stöcke gesammelt und zurecht geschnitzt, in Wachs getränkte Lappen werden darum gebunden, dass schöne Fackeln entstehen.

  

Feuermachen mit dem Feuerstahl ist mittlerweile ein echtes Kinderspiel. Aus diesem Grund konnte das feurige Element an diesem Tag mit Hilfe von einem Feuerbogen, Feuerstein, verkohlten Stoffresten und Zundermaterial entfacht werden.

  

Einige Kinder helfen fleißig beim Mittagessen,

 

oder sind in der Garten AG tatkräftig dabei.

 

 

Dienstag geht es hoch hinaus und rundherum. Wir beschäftigen uns mit der Luft.

Lustige Spiele werden entdeckt, abenteuerliche Experimente durchgeführt, und geschickt Flugobjekte gebastelt.

 


 Mit dem fruchtbarsten Element, der Erde, beschäftigten wir uns am Mittwoch. Aus Ton konnte Schmuck hergestellt, selber gebrannt und anschließend bemalt werden.

 

 

Andere durften herausfinden, wie Kartoffeldruck funktioniert. Eine Kartoffel wird zu geschnitten und mit Hilfe von Erdfarben auf ein Blatt gestempelt.

 

Bei beiden Angeboten war der der Phantasie keine Grenze gesetzt und unsere motorischen Fähigkeiten gefragt.

Donnerstag wurde das Wasser in seinen verschiedenen Formen unter die Lupe genommen. Stationen mit spannenden Experimenten zu Eis, Dampf und Wasser wurden interessiert von den Kindern ausprobiert und fachmännisch Erläutert.

 

 

Ebenso benutzen wir das Wasser auch für ein sehr bekanntes Ritual.

Silke hatte an diesem Tag Geburtstag und, dass sie immer noch keinen Indianernamen hatte, wurden auf Papierblumen ihre Stärken und Besonderheiten geschrieben.

Die Blüten der Blumen wurden fein säuberlich zusammen gefaltet und dann ins Wasser gelegt. Das Papier saugte sich voll, die Blumen begannen im Wasser zu blühen und Silkes Indianer Name konnte klar und deutlich zwischen den Blumen herausgelesen werden.

Damit jetzt auch nichts mehr schief gehen konnte, wurde Silke, ganz in echt und mit viel Wasser,  von uns auf den Namen: „lustiger Eisbär“ getauft.

 

 

Am letzten Ferientag findet noch eine gemeinsame große Schnitzeljagd mit geocaching-Elementen im Kronepark statt, erfolgreich kehren zu Kindern mit ihrer Beute zum Tipilager zurück.

 

Schon ist es Freitag und die Herbstferien vorbei. Jung und Jünger blicken auf eine abwechslungsreiche Woche mit Entdeckerfreude und Erfolgserlebnissen zurück.

Mit rauchigen Haaren und warmen Herzen.

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